Homepage erstellen lassen oder selbst machen? Die ehrliche Entscheidungshilfe
Homepage selbst erstellen oder erstellen lassen? Welcher Weg zu dir passt, wann sich eine Agentur lohnt und wie du die richtige Entscheidung triffst.
Die Frage die sich jeder Unternehmer irgendwann stellt
Du brauchst eine Website. So viel steht fest. Vielleicht weil du gründest, vielleicht weil die alte Seite peinlich geworden ist, vielleicht weil ein Kunde gefragt hat und du keine hattest.
Also googelst du. Und dann passiert etwas Interessantes: Die eine Hälfte des Internets sagt dir dass du deine Homepage selbst erstellen kannst — in einer Stunde, kostenlos, kinderleicht. Die andere Hälfte sagt dir dass du ohne professionelle Agentur keine Chance hast.
Beide Seiten haben ein Interesse daran dir genau das zu erzählen. Die Wahrheit liegt — wie so oft — irgendwo dazwischen. Aber nicht in der Mitte. Sondern an einer Stelle die sehr viel mit dir, deinem Geschäft und deinen Zielen zu tun hat.
Lass uns das ehrlich sortieren.
Was „selbst machen" wirklich bedeutet
Die Vorstellung klingt verlockend: Du nimmst einen Baukasten, wählst ein Design, tippst deine Texte rein, drückst auf Veröffentlichen. Fertig. Abendprojekt.
In der Realität passiert folgendes: Du wählst ein Design. Das sieht im Vorschaubild toll aus. Dann fügst du deine Inhalte ein — und plötzlich sieht es nicht mehr toll aus. Die Texte sind zu lang oder zu kurz. Das Bild hat die falsche Proportion. Die Farben passen nicht zu deinem Logo.
Also fängst du an anzupassen. Eine Stunde wird ein Abend. Ein Abend wird ein Wochenende. Und irgendwann sitzt du da mit einer Seite die „ganz okay" aussieht — aber du weißt nicht ob sie technisch sauber ist, ob sie gefunden wird oder ob sie auf dem Handy funktioniert.
Das soll keine Abschreckung sein. Es soll eine realistische Einschätzung sein. Denn die Frage ist nicht „Kann ich eine Homepage selbst erstellen?" — sondern „Ist das die beste Verwendung meiner Zeit?"
Wann Selbermachen funktioniert
Es gibt durchaus Situationen in denen es Sinn ergibt die Website selbst zu bauen:
- Du brauchst eine einfache Präsenz mit wenigen Seiten
- Du hast Spaß an Technik und Gestaltung
- Du hast tatsächlich Zeit — nicht „irgendwann mal" sondern konkret eingeplante Stunden
- Deine Anforderungen sind überschaubar: kein Shop, keine Buchungsfunktion, keine komplexe Struktur
- Du bist bereit dich auch nach dem Launch um Aktualisierungen und Technik zu kümmern
Wenn alle diese Punkte zutreffen, kann eine selbst erstellte Homepage ein solider erster Schritt sein.
Wann es zum Problem wird
Es wird dann zum Problem wenn du dich selbst belügst. Wenn du sagst „Das mache ich am Wochenende" aber weißt dass deine Wochenenden schon voll sind. Wenn du denkst „SEO lerne ich nebenbei" aber eigentlich keine Ahnung hast was Suchmaschinenoptimierung bedeutet. Wenn du hoffst dass das Design schon irgendwie professionell wirken wird — obwohl du kein Designer bist.
Die versteckten Kosten einer selbst gebauten Website — die wir auch in unserem Vergleich aller vier Optionen aufschlüsseln — sind nicht die zehn Euro im Monat für den Baukasten. Es sind die Kunden die nicht anfragen weil die Seite nicht überzeugt. Es ist die Zeit die du investierst statt dein Geschäft voranzubringen. Es ist der Relaunch in zwei Jahren weil die erste Version doch nicht funktioniert hat.
Was „erstellen lassen" wirklich bedeutet
Auch hier gibt es Missverständnisse. Viele denken bei „Website erstellen lassen" an einen monatelangen Prozess mit endlosen Meetings, unverständlichen Angeboten und einem Ergebnis das am Ende doch nicht passt.
Das kann passieren. Muss es aber nicht.
Eine gute Zusammenarbeit mit einer Agentur funktioniert so: Du erklärst was dein Unternehmen macht und was du mit der Website erreichen willst. Die Agentur kümmert sich um den Rest — der Ablauf von der Idee bis zum Launch folgt dabei klaren Phasen. Du gibst Feedback, du gibst frei, du musst keine einzige Zeile Code schreiben.
Das Ergebnis ist eine Website die nicht nur gut aussieht, sondern funktioniert. Die gefunden wird. Die auf dem Handy genauso gut läuft wie am Laptop. Die deine Besucher zu Kunden macht.
Die entscheidende Frage ist nicht das Budget
Ja, eine professionelle Website kostet mehr als ein Baukasten-Abo. Aber die eigentliche Frage ist eine andere: Was ist eine Stunde deiner Zeit wert?
Wenn du als Handwerker, Berater, Ärztin oder Unternehmer pro Stunde einen bestimmten Betrag verdienst — und du 40, 60 oder 80 Stunden in eine selbst gebaute Website investierst — dann hat diese „kostenlose" Website plötzlich einen sehr konkreten Preis. Nur dass du ihn nicht auf einer Rechnung siehst.
Die drei Wege im Vergleich
| Kriterium | Baukasten (DIY) | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Zeitaufwand für dich | Sehr hoch | Mittel | Gering |
| Gestaltungsfreiheit | Begrenzt durch Vorlagen | Hoch | Sehr hoch |
| Technische Qualität | Grundlegend | Gut | Professionell |
| Suchmaschinenoptimierung | Basis-Funktionen | Je nach Kompetenz | Integriert |
| Betreuung nach Launch | Du selbst | Projektabhängig | Langfristig möglich |
| Skalierbarkeit | Eingeschränkt | Einzelabhängig | Mitwaschsend |
| Markenauftritt | Template-basiert | Individuell | Strategisch durchdacht |
Keiner dieser Wege ist grundsätzlich falsch. Aber jeder passt zu einer anderen Ausgangslage.
Die Fragen die du dir ehrlich beantworten solltest
Bevor du dich entscheidest, stell dir diese fünf Fragen — und beantworte sie ehrlich:
1. Wie viel Zeit habe ich wirklich? Nicht theoretisch. Praktisch. Hast du in den nächsten vier Wochen zehn bis zwanzig Stunden frei die du in die Website investieren kannst? Wenn ja: Selbermachen ist eine Option. Wenn nein: Sei ehrlich zu dir.
2. Was soll die Website für mein Geschäft tun? Wenn die Antwort „einfach existieren" ist, reicht ein Baukasten. Wenn die Antwort „Kunden bringen" ist, brauchst du mehr als ein Template.
3. Wie wichtig ist mir der erste Eindruck? Im B2B-Bereich entscheiden Besucher in wenigen Sekunden ob sie bleiben oder gehen. Wenn deine Zielgruppe Wert auf Professionalität legt, muss deine Website das widerspiegeln.
4. Brauche ich die Website nur jetzt — oder auch in zwei Jahren? Eine Baukasten-Website die in zwei Jahren komplett neu gemacht werden muss ist kein Schnäppchen. Eine professionelle Lösung die mitwächst, rechnet sich langfristig.
5. Was passiert nach dem Launch? Eine Website ist kein Projekt das irgendwann fertig ist. Sie braucht Updates, neue Inhalte, technische Pflege. Welches CMS dahinter steht, bestimmt wie einfach das wird — und wer sich darum kümmert.
Warum NEXOVITO das anders angeht
Jetzt könntest du denken: „Klar, eine Agentur sagt mir natürlich dass ich eine Agentur brauche." Fair enough. Deshalb hier die ehrliche Version.
Wir sind nicht für jeden der richtige Partner. Wenn du eine einfache Visitenkarte im Netz brauchst — fünf Seiten, keine besonderen Anforderungen, du hast Zeit und Lust dich selbst einzuarbeiten — dann brauchst du uns nicht. Wirklich nicht. Nimm einen Baukasten, such dir ein schönes Template, leg los.
Aber wenn dein Geschäft wächst. Wenn du merkst dass du nicht nur eine Website brauchst sondern ein System das mitdenkt. Wenn du willst dass Website, Kundenverwaltung und Kommunikation zusammenpassen statt aus fünf verschiedenen Tools zu bestehen. Dann lohnt sich ein Gespräch.
Was bei uns anders ist: Du bekommst nicht nur eine Website. Du bekommst eine Plattform die mit deinem Unternehmen wächst. Website, Shop, Kundenportal, Terminbuchung, Kommunikation — alles unter einem Dach. Kein Tool-Chaos, kein Datenhin-und-her zwischen verschiedenen Systemen.
Und der Einstieg ist einfacher als du denkst. Du musst kein 20-seitiges Briefing schreiben. Du musst nicht genau wissen was du willst. Du kannst einfach uns eine E-Mail schreiben — unserem KI-Berater — und gemeinsam herausfinden was für dich Sinn ergibt. Rund um die Uhr, ohne Wartezeit, ohne Verkaufsdruck.
Wir verdienen unser Geld damit gute Websites zu bauen. Aber wir verlieren keinen Kunden dadurch dass wir ehrlich sagen: „In deiner Situation reicht auch etwas Einfacheres."
Die 5 häufigsten Fehler bei der Entscheidung
1. Die eigene Zeit nicht einrechnen
Der größte Denkfehler überhaupt. „Der Baukasten kostet nur zehn Euro im Monat" — aber die 60 Stunden die du reingesteckt hast zählst du nicht. Wenn du als Unternehmer deine Zeit realistisch bewertest, ist Selbermachen oft die teurere Option.
2. Denken dass professionell gleich kompliziert bedeutet
Viele scheuen den Weg zur Agentur weil sie glauben dass es kompliziert wird. Endlose Meetings, technisches Fachchinesisch, unverständliche Angebote. Das muss nicht sein. Eine gute Zusammenarbeit fühlt sich leicht an — du erklärst was du brauchst, der Rest wird erledigt.
3. Nur an heute denken
Die billigste Lösung heute kann die teuerste in zwei Jahren sein. Wenn du jetzt einen Baukasten nimmst und in 18 Monaten feststellst dass du einen Shop brauchst, eine Buchungsfunktion, ein Kundenportal — dann baust du von vorne. Denk von Anfang an in die Zukunft.
4. Design mit Qualität verwechseln
Ein hübsches Template ist kein professioneller Webauftritt. Was unter der Haube passiert — Ladezeit, Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit, Sicherheit — sieht man nicht auf den ersten Blick. Aber deine Besucher und die Suchmaschinen merken es.
5. Zu lange warten
Jede Woche ohne vernünftige Website ist eine Woche in der potenzielle Kunden dich nicht finden. Die perfekte Lösung von morgen ist schlechter als eine gute Lösung von heute. Triff eine Entscheidung — und dann zieh sie durch.
Fazit
Die Entscheidung ob du deine Homepage selbst erstellen oder erstellen lassen solltest ist keine Geldfrage — es ist eine Strategiefrage. Sei ehrlich darüber wie viel Zeit du hast, was du brauchst und wohin dein Geschäft sich entwickelt. Die richtige Antwort ist die, die zu deiner Situation passt — nicht die die am günstigsten klingt.
Eine Website die dir Kunden bringt ist nie zu teuer. Eine Website die nichts bringt ist immer zu teuer — egal was sie gekostet hat.
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